1.) Wie ist die Gemeinde kirchlich angebunden? Wann und wie hat sie sich interkulturell geöffnet? 

Unsere Gemeinde Akebulan Globale Mission e.V. wurde 2006 als interkulturelle, freikirchlich- charismatische Gemeinde in Berlin-Tegel gegründet. Von Anfang an hielten wir unsere Gottesdienste in Englisch und Deutsch, manchmal fließen weitere Sprachen mit ein. Menschen aus fast allen Kontinenten und vielen Ländern und Regionen der Welt versammelten sich über die Jahre bei uns. Da Berlin eine „Durchgangsstadt“ ist und viele Gemeinden hat, sind immer wieder Menschen weiter gewandert – in andere Städte und Länder und manchmal auch in andere Gemeinden. Als Dachorganisation haben wir den Mülheimer Verband e.V. gewählt.

2.) Besteht die Gemeindeleitung aus Zugewanderten und Einheimischen? 

Unser Hauptpastor ist Peter Arthur, der die Gemeinde mitgegründet hat. Er kommt aus Ghana/ Westafrika. Unser Co-Pastor Bernard Akpalu kommt ebenfalls aus Ghana. Beide leben seit ca. 30 Jahren in Deutschland. Stefanie Arthur, die Frau von Peter Arthur, ist deutsch. Sie leitet den Kindergottesdienst und unser Inklusions-Gospelchor-Projekt. Letzteres geschieht in Zusammenarbeit mit Peter Arthur und der deutschen Pastorin Daniela Nischik vom Evangelischen Blindendienst Berlin. Weitere Mitarbeiter der Gemeinde kommen aus Kenia und aus Deutschland. Ein befreundeter Pastor, der regelmäßig als Gastprediger kommt, ist Afro-Amerikaner.

3.) Wie gestaltet die Gemeinde ihre Gottesdienste und andere Angebote interkulturell? 

Von Anfang an hielten wir unsere Gottesdienste in Englisch und Deutsch. Unser Lobpreis ist teilweise europäisch-international, teilweise afrikanisch. Unsere Küche (wir essen jeden Sonntag zusammen zu Mittag) ist international. In unserer Verkündigung und im Umgang miteinander bemühen wir uns um Verständnis dem jeweils anderen gegenüber. Wir haben den Anspruch, unsere Werte und kulturellen Prägungen im Licht der Bibel zu reflektieren und sie in unsere Gemeinschaft einzubringen. Zugewanderte bringen ihre Potenziale wie z.B. die Annahme des Anderen aufgrund seines Menschseins oder den Respekt Älteren gegenüber ein. Deutsche erklären Zugewanderten, was ihnen wichtig ist oder wie sie sich hier besser zurechtfinden können. Als kleine Gemeinde können wir sehr persönlich auf unsere Mitglieder eingehen, sie in Krisensituationen oder bei Erschöpfungszuständen auffangen und eine effektive Integrationsarbeit bei unseren zugewanderten Mitgliedern leisten. Beim Gospelchor singen wir in verschiedenen Sprachen und Musikstilen. Auch hier haben wir über das Singen hinaus Gemeinschaft beim Essen, Ausflügen oder Übungswochenenden. Unsere zugewanderten Mitglieder leisten Hilfestellungen für die Blinden. Beide Gruppierungen kommen einander näher und vergessen ihre eigenen Sorgen und Nöte.  

4.) Wie erhält man weitere Informationen?

Adresse: Akebulan (Globale Mission) e.V. , Räuschstraße 37 , 13509 Berlin

Kontakt: Pastor Peter Arthur, Tel.: 030- 773 28 487, Mobil: 0176- 543 81 539, Email:  info@akebulan-gm.org

Website:  www.akebulan-gm.org 

Gottesdienste: Sonntag 11 Uhr